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Namensschild am Empfangsgebäude
Typ
Bahnhof
Lage
bei km 9,2 der Taunusbahn; 312 m ü. NN
Eröffnung
15. 10. 1895
Stellwerk
bis 1993
Wf – Fahrdienstleiterstellw., mechanisch (Bauart Jüdel)
seit 1993
ferngestellt von Stellwerk Usingen Uf
Signale
bis 1993
Lichtsignale (Nebenbahn-Lichtsignale)
seit 1993
Lichtsignale (Nebenbahn-Kompaktsignale)
Personenverkehr
zwei Bahnsteige, Empfangsgebäude
Güterverkehr
Ladestraße
bis 1993
Rampe, Schuppen
Anschlüsse
keine Anschlüsse

Der Bahnhof Wehrheim liegt in der weiten Talsenke nördlich der Saalburg. Nach dem Rückbau der Kreuzungsgleise in Saalburg und Neu-Anspach war hier bis 1992 die einzige Kreuzungsmöglichkeit zwischen Köppern und Usingen; mit der Holzverladung blieb ein gewisser Güterverkehr erhalten. Als einziger der Kreuzungsbahnhöfe der „alten“ Taunusbahn war der Bahnhof Wehrheim bereits vor dem Ausbau 1992 mit Lichtsignalen in der einfachen Nebenbahn-Bauform ausgestattet.

Wegen des rotbraunen Anstrichs ist es nicht so augenfällig: Das Dienstgebäude ist weitgehend baugleich mit den bereits abgerissenen in Köppern und Anspach und den erhaltenen in Rohnstadt und Laubuseschbach.







1900 – Der ursprüngliche Gleisplan des Bf Wehrheim ähnelt dem von Köppern stark; er weist ein Haupt-, ein Kreuzungs- und ein Ladegleis auf. Ein- oder Ausfahrsignale gibt es nicht, drei Wegübergänge sind mit Läutetafeln gesichert. Bahnsteige und Rampe sind nicht eingezeichnet.
Betriebsplan 1900






1992 – Vor Beginn des Ausbaus zur „neuen“ Taunusbahn zeigt Bf Wehrheim den typischen Gleisplan eines Landbahnhofs. Das vor dem Empfangsgebäude verlaufende Rampengleis ist z. T. abgesperrt, nur eines der beiden Freiladegleise wird noch genutzt. Als einzige der Taunusbahn-Stationen ist Wehrheim mit vereinfachten Nebenbahn-Lichtsignalen ausgestattet.








2012 – Die Neugestaltung durch den Ausbau der Taunusbahn bringt weitere Vereinfachung; das zweite Ladegleis entfällt, und die Einfädelung des Kreuzungsgleises am rechten Kopf wird vor den Bahnübergang zurückgezogen.







Zeichenerklärung

© Christoph König;   letzte Änderung: 7. 9. 2013