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Das Bahnhofsgelände heute
Typ
Bahnhof
Lage
bei km 15,9 der Kerkerbachbahn
Eröffnung
10. 1. 1888
Schließung
17. 12. 1960
Stellwerk
kein Stellwerk
Signale
keine Signale
Personenverkehr
Empfangsgebäude, Abort
Güterverkehr
Waage, Seitenrampe
Anschlüsse
1888 – 1905
Grube Maria (Ton; Förderbahn)
1889 – 1894
Grube Gilsahaag (Eisenerz; Seilbahn)
1894 – 1960
Steinbruch Steinbühl (Basalt; Seilbahn)
1908 – 1924
Grube Niederstein (Ton, Manganerz; Seilbahn)

Der Bahnhof von Heckholzhausen lag knapp einen Kilometer vor dem Ort, an der Straße nach Schupbach. Das kleine Empfangsgebäude war bis vor wenigen Jahren dort noch vorhanden.

Bis 1905 endete in Hechkolzhausen die „oberen Strecke“ der Kerkerbachbahn, dann erfolgte die Verlängerung nach Hintermeilingen und drei Jahre später bis Mengerskirchen. Die eigentliche Bedeutung des Bahnhofes bestand in der Verladung der Erzeugnisse der Tongruben und Basaltbrüche der näheren Umgebung. Hier trafen mehrere Seilbahnen und – bis 1905 – die Feldbahn der Hintermeilinger Tongrube Maria zusammen; auf der Trasse der letztgenannten Feldbahn wurde dann die Strecke in Richtung Hintermeilingen angelegt.


Blick nach Heckholzhausen

Ein Hinweis auf alte Zeiten...

...und eine falsche Lok


ca. 1905 – Aus dem Endbahnhof ist ein Durchgangsbahnhof geworden; das erhebliche Güteraufkommen von den diversen Gruben rechtfertigt zwei Ladegleise. Die oben eingezeichnete Verladeanlage diente der Tongrube Niederstein, die untere dem Steinbruch Steinbühl (zuvor Grube Gilsahaag).
Christopher: Kerkerbachbahn





Zeichenerklärung

© Christoph König;   letzte Änderung: 9. 2. 2015