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Bahnhof Brandoberndorf
Typ
1912 – (?)
Bahnhof
(?) – 1988
Bahnhof (Agentur)
seit 1999
Bahnhof
(nach anderen Angaben Haltepunkt und Ausweichanschlussstelle [AwAnst])
Lage
bei km 36,9 der Solmsbachtalbahn; 247 m ü. NN
Eröffnung
1. 11. 1912
Schließung
28. 5. 1988
Wiedereröffnung
15. 11. 1999
Stellwerk
1912 – 1988
Bf – Fahrdienstleiterstellw., mechanisch (Bauart Zimmermann & Buchloh)
seit 1999
ferngestellt vom Stellwerk Usingen Uf
Signale
bis 1988 (?)
Formsignale
seit 1999
Trapeztafel
Personenverkehr
bis 1988
Haus- und Zwischenbahnsteig, Warteraum
seit 1999
Außenbahnsteig
Güterverkehr
bis 1988
Kopf- und Seitenrampe, Gleiswaage (30 t)
seit 1999
kein Güterverkehr
Anschlüsse
keine Anschlüsse
Von Hasselborn aus steigt die Bahn mit durchschnittlich 1,75 % Gefälle hinab in das Tal des Solmsbaches; unmittelbar vor dem Ortseingang von Brandoberndorf schwenkt die Strecke auf einem Damm nach links, überquert die Hasselborner Straße und erreicht gleich darauf den oberhalb des Ortes gelegenen Bahnhof.

Der Bahnhof Brandoberndorf ist eine der (bisher?) wenigen Bahnstationen, die nach der Stillegung noch einmal zu „neuem Leben“ erweckt wurden; 1999 wurde von Grävenwiesbach aus das 4,5 km lange Teilstück der Solmsbachtalbahn bis Brandoberndorf wieder aufgebaut und wird seither von den Taunusbahnzügen bedient. Das imposante Empfangsgebäude hat allerdings ausgedient; der neue Bahnsteig kommt mit einer Wartehalle aus.


Postkartenblick

noch ein Postkartenblick

Das ehemalige Empfangsgebäude

Das Gleisbett nach dem Abbau...

...und nach dem Wiederaufbau.

Bahnsteig

Abstellanlage

Brücke über die Hasselborner Str.


1969 – Der Gleisplan 1969 weist die typische Ausstattung eines ländlichen Kreuzungsbahnhofs im Zugleitbetrieb auf. Hauptsignale sind nicht (mehr?) vorhanden. Kopf- und Seitenrampe und der Gleiswaage sind nicht nachgewiesen oder bereits abgebaut.
Bildfahrplan 1969/70; Christopher/Söhnlein: Erfolgsgeschichte Taunusbahn





Oktober 2001 – Der Gleisplan des wiederaufgebauten Bahnhofs zeigt einen Endbahnhof in der denkbar einfachsten Ausführung, und auch die Signalausstattung beschränkt sich auf das Notwendigste: eine Trapeztafel, zwei Wartezeichen. Das rechts unten angedeutete Empfangsgebäude hat mit der Bahn nichts mehr zu tun.





Zeichenerklärung

© Christoph König;   letzte Änderung: 31. 5. 2014