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„Zigarren“-Sonderfahrt in Beilstein (J. Leindecker)
Typ
bis 1954
Bahnhof
ab 1954
Bahnhof (Agentur)
Lage
bei km 15,1 der Ulmtalbahn; 386 m ü. NN
Eröffnung
1. 7. 1924
Schließung
1. 2. 1988
Stellwerke
Fahrdienstleiterstellw., mechanisch
Signale
Trapeztafel
Personenverkehr
Haus- und Zwischenbahnsteig, Empfangsgebäude, Fahrkartenausgabe
Güterverkehr
Ladestraße, Kopf- und Seitenrampe
Betriebseinrichtungen
bis 1954
Lokbahnhof, Außenstelle des Bw Weilburg bzw. Wetzlar
Anschlüsse
Steinbruch Schmalburg (Basalt; Grubenbahn, Sturzgerüst)
Grube Hermann (Ton)



Von Wallendorf sind es nur noch eineinhalb Kilometer bis zum Endbahnhof Beilstein, der auf einer Anhöhe oberhalb des Ortes liegt. In der Blütezeit der Ulmtalbahn waren hier 15 Personen beschäftigt, darunter 10 Mann Lok- und Zugpersonal. Am Lokbahnhof mit seinem zweiständigen Lokschuppen wurden bis zu 6 t Kohle täglich verbraucht. 1954 wurde der Bahnhof zur Agentur, der Lokomotivbahnhof und das Personal waren nun in Wetzlar beheimatet.

Die Bedeutung des Bahnhofs (wie auch der gesamten Ulmtalbahn) lag im Güterverkehr; mit der Tongrube Herrmann und dem Steinbruch Schmalburg besaßen gleich zwei Bergbaubetriebe ihre Verladeanlagen im Bahnhof Beilstein; allein der Steinbruch Schmalburg brachte in den besten Jahren täglich 15 Waggonladungen in den Versand. Auch Eisenbahnschotter und Baumaterial für den Hindenburgdamm kamen aus Beilstein.



Beilstein im Schnee (J. Leindecker)

Abschiedsfahrt (J. Leindecker)

Abschiedsfahrt (J. Leindecker)

Letzte Ausfahrt (J. Leindecker)

Empfangsgebäude heute

Erinnerung

Das ehemalige Gleisfeld


Juli 1960 – Der Gleisplan zeigt die Anlagen eines respektablen Landbahnhofes, mit zwei Bahnsteigen, Rampe und Ladestraße. Rechts der zweiständige Lokschuppen mit Wasserkran und (nicht dargestelltem) Kohlebansen. Ganz unten der zweigleisige Anschluss des Steinbruchs Schmalburg, rechts oberhalb neben dem Lokschuppen das Sturzgerüst der Tongrube Hermann.
Hellmig/Hilpisch/Rödling, Die Ulmtalbahn









Zeichenerklärung

© Christoph König;   letzte Änderung: 16. 3. 2015