Startseite   Taunusbahn   Bahnhöfe und Haltepunkte












Bahnhof Usingen 1992


Bahnhof Usingen 2001
Typ
Bahnhof
Lage
bei km 17,7 der Taunusbahn; 299 m ü. NN
Eröffnung
15. 10. 1895
Stellwerke
1934 – (?)
Uf – Fahrdienstleiterstellw., mechanisch (Einheitsbauart)
1934 – 1993
Uw – Wärterstellw. West
seit (?) Uf – Fahrdienstleiterstellw., mechanisch (Einheitsbauart)
seit 1993
Uf – Fahrdienstleiterstellw., elektronisch (Bauart Siemens)
Signale
bis 1993
Form-Ein- und Ausfahrsignale
seit 1993
Licht-Ein- und Ausfahrsignale (Nebenbahn-Kompaktsignale)
Personenverkehr
Inselbahnsteig, Warteraum, Fahrkartenausgabe
Güterverkehr
stillgelegt
Schuppen, Kopf- und Seitenrampe (30 m Nutzlänge)
Ladestraße
Betriebseinrichtungen
bis (?)
Lokomotivschuppen
seit 2010
Infrastruktur-Betriebshof (HLB)
Anschlüsse
1923 – 1927
Geyseritwerk Usingen (Bremthaler Quarzitwerke; Quarz; Schmalspurbahn)
(?) – 1990
Holzwerke Reusch (Sägewerk, Holzhackschnitzel)
seit (?)
Raiffeisen-Lagerhaus (a. B.)

Der Bahnhof Usingen, 1895 als „Station III. Classe“ eröffnet, bildete zunächst den Endpunkt der Strecke von Homburg und Friedrichsdorf. Der Bahnhof lag damals weit außerhalb der Stadt, inzwischen ist die Wohnbebauung von Nordosten her bis an den Bahnhof herangerückt, während sich im Südwesten ein Gewerbegebiet ausbreitet.

Usingen ist bis heute der größte Zwischenbahnhof und betriebliche Mittelpunkt der Taunusbahn geblieben. Der zweiständige Lokschuppen und das Turmstellwerk als typische Ausstattung eines ländlichen Bahnknotens sind zwischenzeitlich verschwunden; für den Triebwagenbetrieb reicht eine Abstellgruppe.

In Usingen befindet sich heute das zentrale Stellwerk der Strecke Köppern – Brandoberndorf. Außerdem eröffnete die Hessische Landesbahn 2010 hier einen Infrastruktur-Betriebshof, in dem Triebwagen betankt, aber auch kleinere Reparaturen ausgeführt werden können.









1900 – Bf Usingen im Zustand der Erbauungszeit, noch als Kopfbahnhof am Ende der Homburg-Usinger Bahnlinie. Die Bahnanlagen sind eher bescheiden dimensioniert, der Lokschuppen steht am Ende des durchgehenden Hauptgleises.
Betriebsplan 1900; Christopher/Söhnlein: Erfolgsgeschichte Taunusbahn







1910 – Der Weiterbau der Strecke bis Grävenwiesbach erforderte eine Verlegung des Lokschuppens an die Südseite des Bahnhofes (oben). Außerdem erfuhren die Nebengleise und Güteranlagen einige Erweiterungen.
Christopher/Söhnlein: Erfolgsgeschichte Taunusbahn








Februar 1992 – Der Plan läßt erkennen, dass der Rangierverkehr hauptsächlich über den rechten Bahnhofskopf abgewickelt wird. Der Lokschuppen stand 1992 noch; das Zufahrtsgleis war jedoch bis auf den von der Doppelkreuzweiche nach oben führenden Stumpf entfernt. Rechts oben das Anschlussgleis der RHG Raiffeisen, rechts unten dasjenige des Sägewerks.











2012 – Die Güteranlagen wurden mit dem Ausbau der Taunusbahn bis auf die Rampe unten rechts aufgegeben; dafür sind weitere Abstellgleise für Triebwagengarnituren entstanden. Insgesamt ist der Gleisplan übersichtlicher geworden; das Turmstellwerk zwischen den Gleisen ist verschwunden, dafür steht am unteren Rand das neue Zentralstellwerk Uf.
Christopher/Söhnlein: Erfolgsgeschichte Taunusbahn











Zeichenerklärung

© Christoph König;   letzte Änderung: 22. 4. 2015