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Das Stationsgelände heute
Typ
Bahnhof (?)
Lage
bei km 5,1 der Ernstbahn
Eröffnung
1876
Schließung
1959
Stellwerk
kein Stellwerk
Signale
keine Signale
Personenverkehr
- keine Angaben -
Güterverkehr
- keine Angaben -
Betriebseinrichtungen
Werkstatt (Betriebswerk)
Anschlüsse
Grube Ottilie
Für einige Monate war die Station Ottilie (nach einer anderen Quelle „Eisenfeld“ genannt), direkt neben dem gleichnamigen Bergwerk gelegen, die Endstation der Ernstbahn, bevor die Strecke bis Philippstein weitergebaut wurde. Vielleicht entstand deshalb an diesem abgelegenen Ort die Werkstatt, die so etwas wie der betriebliche Mittelpunkt der Ernstbahn war.

Nachdem 1959 die Gruben Eisenfeld und Ottilie unter Tage verbunden worden waren, wurden die Bahnanlagen der Station Ottilie abgeräumt, um Platz für eine ausgedehnte neue Aufbereitungs- und Verladeanlage für die beiden Bergwerke zu schaffen. Aber bereits 1962 kam der Bergbau hier zum Erliegen, und die noch nicht vollständig fertiggestellte Anlage (und mit ihr die Ernstbahn) wurde stillgelegt.


Station Ottilie

Lokschuppen

Station Ottilie

Kleinbahn-Idyll

Offene Güterwaggons

Trasse der Ernstbahn heute


1876: Der Ursprungszustand der Station Ottilie umfasste ein Kreuzungsgleis, einen Lokschuppen und eine zweigleisige Werkstatt, beides über eine Drehscheibe im Streckengleis angebunden. Rechts der Anschluss der namengebenden Grube Ottilie.
Wolff/Christopher, Deutsche Klein- und Privatbahnen






1953: Die erweiterten Gleisanlagen umfassen ein Kreuzungs-/Umsetzgleis, dazu zwei Lokschuppen und eine Drehscheibe. Rechts zweigt das Anschlussgleis zur Lesebank der Grube Ottilie ab.
Wolff/Christopher, Deutsche Klein- und Privatbahnen






Zeichenerklärung

© Christoph König;   letzte Änderung: 21. 6. 2016