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Bahnhof Allendorf in den Achtzigern (J. Leindecker)
Typ
bis 1954
Bahnhof
ab 1954
Bahnhof (Agentur)
Lage
bei km 7,0 der Ulmtalbahn
Eröffnung
3. 7. 1922
Schließung
1. 2. 1988
Stellwerke
bis 1954
kein Stellwerk, alle Weichen ortsgestellt
ab 1954
Rangierstellwerk, mechanisch
Signale
Trapeztafeln
Personenverkehr
Haus- und Zwischenbahnsteig, Empfangsgebäude, Fahrkartenausgabe
Güterverkehr
Ladestraße, Kopf- und Seitenrampe
Anschlüsse
Grube Wohlfeil (Ton; Luftseilbahn)

Nachdem dem kurzlebigen Haltepunkt Bissenberg schlängelt sich die Ulmtalbahn parallel zum namengebenden Bach weiter nordwärts; dabei verläuft sie zum Teil in einiger Entfernung vom Ulmbach und der Landstraße L3324 Biskirchen – Allendorf. Bei km 7,0 erreicht sie den ersten Kreuzungsbahnhof Allendorf, wo sich auch der Anschluss der Tongrube Wohlfeil befand.

Der Bahnhof liegt am westlichen Ortsrand am Rande des Ulmtales; ein in die Bahnhofstraße eingelassenes Gleisstück markiert die Stelle. Die Gleise sind entfernt und das Gelände wird von diversen Firmen genutzt; die Anlagen des ehemals ausgedehnten Gleisanschlusses der Grube Wohlfeil lassen sich im Gelände noch erkennen.


Empfangsgebäude

Güterschuppen

Der Bereich der Ladestraße

Gleisrest

Bahnübergang

Gebäude am Gleisanschluss

Bahnhofsgelände heute


Juli 1960 – Der Gleisplan zeigt einen einfachen Kreuzungsbahnhof mit beidseitig angebundenem Ladegleis. In Allendorf war niemals ein Fahrdienstleiter stationiert, das Rangierstellwerk wurde mit dem Streckenschlüssel bedient. Unten links der dreigleisige Anschluss der Tongrube Wohlfeil mit Seilbahn und Sturzgerüst.
Hellmig/Hilpisch/Rödling, Ulmtalbahn)








Zeichenerklärung

© Christoph König;   letzte Änderung: 27. 11. 2014