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Direkt neben der Grube Maria eröffneten die Rheinischen Schamotte- und Dinaswerke um 1910 eine weitere Tongrube, die den Namen Bawir II erhielt, aber bereits nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wieder zum Erliegen kam. 1930 nahm die Fa. Theodor Neizert & Co. (Bendorf/Rhein) den Abbaubetrieb wieder auf.

Die Fa. Neizert ließ für den Abtransport des Tons eine Feldbahn zur Kerkerbachbahn bauen. Bei km 18,8 entstand ein beidseits an das Streckengleis angebundenes Anschlussgleis mit Sturzrampe, das wohl bis zum Ende des Schmalspurbetriebs genutzt wurde.

1967 (also nach dem Ende der Schmalspurbahn) ging die Grube an die in Erkrath bei Düsseldorf ansässige Fa. Gebr. Lüngen KG über, die in Dehrn das später als „Regina Baukeramik“ bezeichnete Schamottewerk betrieb. Um 1980 wurde der Tonabbau auf Bawir II beendet.


1953 – Das Ladegleis ist beidseits mit einer handbedienten Weiche an das Streckengleis angeschlossen und durch eine ebenfalls handbediente Gleissperre gesichert; den Schlüssel für die Weichen und Gleissperren das Befahren des Anschlusses brachte der Zugführer aus Kerkerbach-West mit. Oberhalb der Sturzrampe lag das 600-mm-Feldbahngleis der Tongrube.
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Zeichenerklärung

© Christoph König;   letzte Änderung: 1. 12. 2014