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Die 1918 errichtete Werksbrücke
1828 wurde das Feld Buchwald, gegenüber von Löhnberg auf der Südostseite der Lahn gelegen, dem Herzoglich Nassauischen Domänenfiskus auf Eisenstein verliehen. Mit der Annektion Nassaus ging das Recht auf den Preußischen Bergfiskus über, der das Feld 1887 (nach anderer Quelle 1897) an Fried. Krupp in Essen verkaufte.

Nachdem der Abbau zunächst im Tagebau mit Kleinstollen erfolgt war, wurde 1906 bis 1909 ein 600 m langer Stollen vom Lahntal aus aufgefahren. 1927 nahm eine Tempererzaufbereitungsanlage auf dem Grubengelände den Betrieb auf. 1948 wurde die Grube aufgegeben; insgesamt waren seit 1906 ca. 373.000 t Roteisenstein gefördert worden.

Eine Hängebrücke, die 1918 von Weilburg hierher versetzt wurde, verband die Grube mit dem Bahnhof und dient heute als Fuß-und Fahrradverbindung zwischen Löhnberg und dem anderen Lahnufer. Die Tagesanlagen der Grube dienten nach der Stilllegung als Wohnhäuser und stehen inzwischen seit vielen Jahren leer.


Lager- und Gerätehaus

Brückenhäuschen

Verladebunker

Erzwäsche

Eisenträger

Abfall im Bunker

Betriebsgebäude

Betriebsgebäude

© Christoph König;   letzte Änderung: 29. 5. 2013