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Das Südportal mit dem Wärterhäuschen
Lage
bei km 23,5 der Lahntalbahn
Länge
302 m
Eröffnung
1862
Die Lahn umfließt Weilburg in einer weiten Schleife, deren Uferhänge zudem sehr steil und teilweise dicht bebaut sind. Eine Gleisführung entlang des Flusses verbot sich daher, so dass die Lahntalbahn die Weilburger Lahnschleife in einem 302 m langen Tunnel durch den Stadtfelsen abschneidet. Der Tunnel verläuft übrigens nahezu parallel zum Schiffstunnel, der schon im Jahr 1849 bei der Schiffbarmachung der Lahn nur wenige Meter entfernt durch den Felsen getrieben worden war, und dem nach 2002 neu gebauten Straßentunnel.

Nur an wenigen Stellen weist die Lahnbahn räumlich derart beengte Verhältnisse auf wie hier: Unmittelbar am südlichen Ende des Bahnhofes Weilburg überquert die Lahnbahn auf zwei Eisengitterbrücken die Lahn, kreuzt die Landstraße Weilburg – Ahausen und unterquert sodann im Tunnel den Felsen, auf dem Weilburg liegt. Direkt nach dem südlichen Tunnelausgang überquert die hier auf einem hohen Damm verlaufende Bahnlinie die Landstraße Weilburg – Weilmünster; hieran schließt sich die ehemalige Abzweigstelle Gensberg zur Weiltalbahn an. (Deren Trasse überquerte wiederum die Landstraße, um sofort in den Gensbergtunnel einzutreten.)


Blick nach Süden

Nordportal

Nordportal

Detail am Nordportal

© Christoph König;   letzte Änderung: 8. 5. 2014