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Die ehemalige Buderus-Gießerei Audenschmiede
Typ
Bahnhof, später Haltestelle
Lage
bei km 14,2 der Weiltalbahn; 199 m ü. NN
Eröffnung
1. 6. 1909
Schließung
31. 12. 1969
Stellwerk
bis 1948
kein Stellwerk
seit 1948
Af – Fahrdienstleiterstellw., mechanisch (Bauart Jüdel)
Signale
- keine Angaben -
Personenverkehr
zwei Bahnsteige
Güterverkehr
Kopf- und Seitenrampe (38 m Nutzlänge), Gleiswaage (30 t)
Anschlüsse
keine Anschlüsse

Bis Audenschmiede folgt die Weiltalbahn dem Weiltal. Keimzelle der kleinen Ortschaft, die seit 1950 zu Weilmünster gehört, war eine schon 1421 nachweisbare Waldschmiede, die 1798 in den Besitz von Johann Wilhelm Buderus II. kam und von ihm und seinen Nachfolgern zu einer Eisenhütte und -gießerei ausgebaut wurde. 1877 wurde der Hochofen, 1930 auch die Gießerei stillgelegt. In der Folgezeit siedelten sich andere Gewerbebetriebe in dem ehemaligen Buderuswerk an.

Östlich von Audenschmiede biegt die Bahn in das Steinkerztal ab, dem sie in Richtung Heinzenberg folgt.


Plaketten am Kamin

Das Empfangsgebäude

Seitenrampe

Blick auf Audenschmiede

Gezähe am Buderuswerk


1969:  Nach dem Bildfahrplan 1969/70 sah der Gleisplan etwa so aus. Wie Kreuzungsgleis und Ladegleis tatsächlich angeschlossen waren (sicherlich nicht mit Dreiwegeweichen), ist dem Plan nicht genauer zu entnehmen. Audenschmiede war zu dieser Zeit schon unbesetzte Haltestelle.






Zeichenerklärung

© Christoph König;   letzte Änderung: 3. 5. 2015