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Vom Mundloch des Otto-Stollens im Grundbachtal und von der oberhalb im Tal gelegenen Grube Justine führte eine Förderbahn hinunter an die Lahn bei Ahausen, wo eine Anlage zum Auslesen des Erzes bestand. Von hier wurde das Erz mit Fuhrwerken über die erste Ahäuser Brücke (die nach 1910 abgebrochen und zum Bahnhof Löhnberg versetzt wurde) zum Bahnhof Weilburg befördert.

Nachdem der Otto-Stollen 1932 bis zur Grube Allerheiligen vorgetrieben worden war und deren Erz seit 1934 durch den Stollen abgefahren wurde, wurde die Aufbereitung 1936 neu aufgebaut. Es entstanden ein großes Erzsilo und eine Brecher- und Klassieranlage, in der das Erz für die Verhüttung aufbereitet wurde. Der Weitertransport erfolgte nun mit der Förderbahn über die zweite und (nach 1945) dritte Ahäuser Brücke direkt zur Verladung am Bahnhof Weilburg.


Mundloch

Inschrifttafel

Aufbereitung

Bereich der Brecheranlage



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Grube
Allerheiligen

© Christoph König;   letzte Änderung: 16. 1. 2017