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Das 1867 an Heinrich Wilhelm Remy & Cie. zu Rasselstein (Neuwied) verliehene Grubenfeld erhielt seinen Namen nach dem hier anstehenden Magneteisenstein. Von 1869 bis 1900 betrieb die Rasselsteiner Eisenwerks-Gewerkschaft Abbau über einen 30 m tiefen Schacht, die Erzabfuhr erfolgte mit Fuhrwerken zum Bahnhof Runkel. 1901 veräußerte Rasselstein das stillliegende Bergwerk an Fried. Krupp in Essen.

Krupp ließ 1904 bis 1915 den Christianstollen vom Kerkerbachtal her auf eine Länge von 1.569 m auffahren. Vor dem Mundloch entstand eine Sortieranlage, und ab 1916 wurde die Erzförderung der Grube über den Anschluss an die Kerkerbachbahn (beim Bahnhof Christianshütte) abtransportiert. 1931 wurde die Grube Magnet endgültig stillgelegt. Das Stollenmundloch hat sich erhalten; ein Teil der Gebäude fand auf Grube Waldhausen eine neue Verwendung.


Vor dem Christianstollen


Das Stollenmundloch

Schrifttafel

Blick in den vermauerten Stollen

Fundamente vor dem Stollen

Spuren der Verladeanlagen

© Christoph König;   letzte Änderung: 3. 2. 2015