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Die 1850 erstmals verliehene, 1852 an den Fürsten zu Solms-Braunfels übergegangene Grube Margarethe nordwestlich von Laufdorf wurde bereits 1859 zur ebenfalls fürstlichen Grube Uranus hinzugeschlagen (konsolidiert). Nach spärlichem Betrieb ab 1875 wurde das Feld 1886 vom Stollen der Grube Prinz Alexander aus abgebaut, aber bereits 1898 der Betrieb wieder eingestellt.

Nach dem Übergang an die Fried. Krupp AG erreichte 1911 der südliche Querschlag des Friedrich-Alfred-Stollens das Feld Margarethe. Nachdem Untersuchungen 1937 einen Erzvorrat von 800.000 t entdeckten, entstanden ab 1941 am Betriebspunkt Margarethe neue Tagesanlagen und ein Maschinenschacht, der in 93 m Teufe den Friedrich-Alfred-Stollen erreichte. Das Fördergerüst stammte übrigens ursprünglich von Grube Juno II, machte nach 1925 aber zunächst Station auf zwei anderen Krupp-Gruben. Die Erzabfuhr erfolgte bis zur Betriebseinstellung 1962 über den Friedrich-Alfred-Stollen nach Albshausen.


Die Tagesanlagen heute

Maschinenhaus und Zechenhaus

Trafoturm




Am Stollen
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Grube Juno

© Christoph König;   letzte Änderung: 6. 2. 2014