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Nur wenige Jahre, von 1911 bis 1919, unterhielt die Kerkerbachbahn ein Meterspurgleis, mit dem der Basaltbruch Beselicher Hof an die Bahn angeschlossen wurde. Das Anschlussgleis war auf freier Strecke, ein kurzes Stück südlich vom Bahnhof Eschenau, an die Strecke angebunden.

Über eine Streckenlänge von 6 km stieg das Gleis aus dem Kerkerbachtal hinauf zum Beselicher Kopf; zur Überwindung der rund 115 m Höhenunterschied diente u. a. eine Spitzkehre. Der letzte Abschnitt umrundete die Bergkuppe an ihrer Nordseite.

Die Karte rechts zeigt als blaue Linie den Verlauf des ersten Teils des Anschlussgleises. Es zweigte dort, wo die Kerkerbachbahn die Landstraße Hofen – Eschenau kreuzte, vom Streckengleis ab (roter Pfeil) und schwenkte dann in einem Rechtsbogen in einen bewaldeten Taleinschnitt, den „Hofergraben“ (Nr. 1) ein. An dessen nordwestlichem Ausgang bog das Gleis nach Osten ab und erreichte die auf einem Damm angelegte Spitzkehre (Nr. 2). Von hier aus ging es in Richtung Nordwesten durch die Felder und den angrenzenden Wald hinauf in Richtung Beselicher Kopf; zumindest an einigen Stellen sind in der Karte noch Dammabschnitte zu erkennen (Nr. 3).

Karte: MTB 25 (Ausgabe 1949/1948)


Bau der Anschlussbahn

An der Spitzkehre

Bau der Anschlussbahn

© Christoph König;   letzte Änderung: 15. 4. 2017