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Blick über Weilmünster zur Klinik
frühere Bezeichnung
Weilmünster Anstalt
Typ
Haltestelle (Agentur)
Lage
bei km 12,5 der Weiltalbahn; 196 m ü. NN
Eröffnung
1. 6. 1909
Schließung
31. 12. 1969
Stellwerk
kein Stellwerk
Signale
keine Signale
Personenverkehr
Hausbahnsteig, Warteraum
Güterverkehr
nur Expressgut, Stückgut und Gepäck
Anschlüsse
Mühle (?)

Am Südrand von Weilmünster liegen am Nordabhang des Weiltals die imposanten Gebäude der riesigen, 1897 eröffneten Heil- und Pflegeanstalt Weilmünster; zunächst wurden hier psychisch Kranke, geistig Behinderte und Arme (!) mehr verwahrt als therapiert. In der Weimarer Zeit wurde aus der Anstalt eine Lungenheilanstalt für tuberkulosekranke Kinder, dann wieder ein Psychiatrisches Krankenhaus, von 1940 bis 1945 Teil des nationalsozialistischen „Euthanasie“-Programms, und schließlich die heutige Neurologische Klinik Weilmünster der LWV-Tochter „vitos“.

In geringer Entfernung vom Sanatorium, einige hundert Meter südlich des Weilmünsterer Tunnels lag, zwischen einzelnen, verstreut liegenden Wohn- und Gewerbebauten die kleine Haltestelle „Kurhaus“.


Das Empfangsgebäude heute

Länderbahnzeit

Haltestelle Kurhaus

Blick von der Landstraße

Stationsschild


1969:  Nach dem Bildfahrplan 1969/70 wurde der Anschluss durch ein beidseits angeschlossenes Nebengleis mit Schutzweiche erreicht. Öffentlicher Güterverkehr mit Rampe oder Ladestraße wurde auf der Haltestelle Kurhaus nicht abgefertigt.





Zeichenerklärung

© Christoph König;   letzte Änderung: 3. 12. 2013