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Das wuchtige Empfangsgebäude
Typ
Bahnhof
Lage
bei km 48,9 der Lahntalbahn
bei km 66,5 der Hauptbahn Niedernhausen – Eschhofen
Eröffnung
1862
Stellwerke
bis 1981
Ef – Fahrdienstleiterstellw., mechanisch
Ew – Wärterstellw. West, mechanisch
seit 1981
Ferngestellt vom Stellwerk Limburg (Lahn) Lf
Signale
bis 1981
Formsignale
seit 1981
Lichtsignale (Einheitsbauform)
Personenverkehr
Haus- und Inselbahnsteig, Empfangsgebäude
Güterverkehr
Kopf- und Seitenrampe
abgebaut
Gleiswaage (30 t)
Anschlüsse
keine Anschlüsse
Beim Bahnhof Eschhofen mündet seit 1875 die von Frankfurt (Main) über Niedernhausen (Ts) durch den „Goldenen Grund“ führende zweigleisige elektrifizierte Hauptbahn in die (von hier bis Limburg elektrifizierte) Lahntalbahn. Nach der altmodischen Abgeschiedenheit der mittleren Lahntalbahn fühlt sich der Reisende hier plötzlich auf einen Vorortbahnhof von Frankfurt versetzt, mit allen notwendigen Zutaten wie hohen Bahnsteigen, Bahnsteigtunnel, Fahrleitung und Lichtsignalen.

Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude entstand wahrscheinlich 1896 (nach anderer Angabe schon 1862), umfasste aber ursprünglich nur vier Fensterachsen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es auf die heutige Breite erweitert.







1995: Die Lahntalbahn Kerkerbach – Limburg (L) bildet die durchgehenden Hauptgleise des Bf Eschhofen; die Hauptbahn von Niedernhausen (Ts) her mündet zweigleisig ein. Das Überholgleis kann für Fahrten von und nach Kerkerbach ebenso genutzt werden wie von und nach Niedernhausen (Ts). Die Strecken nach Niedernhausen (Ts) und Limburg (L) sind elektrifiziert, ebenso alle Bahnhofsgleise und die Ausfahrt Richtung Kerkerbach bis kurz vor das Einfahrsignal. Die Güteranlagen beschränken sich auf eine hohe Seitenrampe und ein Abstellgleis. Der Bahnhof ist mit Lichtsignalen ausgestattet und ferngestellt.










Zeichenerklärung

© Christoph König;   letzte Änderung: 22. 12. 2013