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Die Stationsgebäude
Typ
Bahnhof
Lage
bei km 33,5 der Lahntalbahn
Eröffnung
1862 (?)
Schließung
1950 (?)
Stellwerk
— keine Angaben —
Signale
— keine Angaben —
Personenverkehr
kein Personenverkehr (?)
Güterverkehr
kein öffentlicher Güterverkehr (?), Gleiswaage (30 t)
Anschlüsse
(?) — (?)
Steinbruch In den Södern (Basalt; Luftseilbahn)
1934 — 1940
Grube Neuer Eisensegen (Eisenerz; Förderbahn)


Karte: MTB 25, Blatt 21 Weilburg (Ausgabe 1877)


Auf halber Strecke zwischen den Stationen Fürfurt und Aumenau lag an der Lahntalbahn die Station Schafstall. Sie diente vor allem der Verladung der Produkte aus den umliegenden Eisenerzgruben und Basaltsteinbrüchen auf die Lahntalbahn. Das Messtischblatt von 1877 (rechts) zeigt die Ladestelle „Schaafstall“ als Bahnhof. Die Lahnbrücke in Aumenau fehlt noch (sie wird erst 1878 erbaut); der Bahnhof Aumenau selbst liegt südlich außerhalb des Kartenauschnitts.

Die Station Schafstall verschwindet schon früh wieder: Das Stationsverzeichnis von 1929 nennt Schafstall als „Station oder Haltestelle, die nur Betriebszwecken dient“. In der Bundesbahn-Direktionskarte von 1957 ist Schafstall bereits nicht mehr verzeichnet. Die Stationsgebäude sind, privat genutzt, bis heute vorhanden.

1929/30 wurde die Tagesanlagen der ca. 800 m nordöstlich im Wald gelegenen Grube „Neuer Eisensegen“ in unmittelbarer Nähe der Ladestelle Schafstall neu angelegt. Diese Grube wurde 1940 endgültig geschlossen.


Die Stationsgebäude

Feldwegübergang

Blinktafel für 2 Züge

Bahnübergang und Stollen

Stollenmundloch

...jetzt ohne Schild

© Christoph König;   letzte Änderung: 15. 1. 2017